Samstag, 19. Mai 2012

muse

ich bin die muse aller götTer
vom allerfeinsten ein Traum
der den Männern das weinen bringt
oh du süßer wEin!

aber weh o dir,
du jüngling in mir aus dem fernSehen!
zerbrich mIch nicht
Ersatzteile führen nicht in den himmEl
hinab

denn so sprach zarathustra
bevor er auferstand
und sich in seinen Klossetten-traum hinauswarf
wie Heidegger einst...

auch kAnt hat mich übersehen,
kritisieren ist gottes verNunft
doch husserl hätte mir fast die fersen verdrehen

ich bin das nichts der menschHeit.
vergiss mein...

Dienstag, 15. Mai 2012

liebe

lieb mich nicht
wer bin ich nicht

ich kann nicht.

wer kann denn schon ich

Schlaf ist Emine auf dem See
ich bin nur eine kleine Karte
ein Gruß an die
Menschheit

so jetzt muss ich mich auf den weg machen
mein liebster lasst Grusen

Gott konnte in mir sein

deine Hand auf meiner See
schwimme ich wie ein Delfin

ich fliege wie ein Herz
nur fliegen kann
ohne Geld und Mut
ohne Mann

Montag, 7. Mai 2012

Lakritzeria

Was für ein Himmel auf Erden für Lakritze muss wohl dieser Laden namens Lakritzeria sein. Schon die Fotos machen einen Apetit drauf. Ein lieber Freund hat mir heute die Link gesendet und da konnte ich es mir nicht entgehen lassen, kurz Reklame zu machen. Nicht, dass mir jemand dafür was bezahlt.
Und ein Jammer dass ich nicht in Berlin wohne, ich würde sofort mal dahin. Würden die vielleicht auch in die Türkei was senden?

Sonntag, 26. Februar 2012

sonntag sonnentag

ein sonniger tag im winter. draußen scheint die sonne, wärmt die , ruft, lädt ein mit einer schüchternen art.
ich habe frei, gehe spazieren. alleine. die küste ist voll mit familien, nirgendwo ein ruhiger platz. überall ist ein gerummel und getummel. ein mann schreit energisch am telefon, versucht seinem gegenüber vergebens etwas zu erklären und nimmt uns das letzte vogelgezwitscher. familien haben bereits ihre runden gedreht, ruhen sich in den straßencafés aus, lassen sich fotografieren, trinken und denken an ihr perfektes leben mit kindergeschrei und wohnungsraten. liebespaare, arm in arm, die verträumt die familen anschauen. freunde gehen
ab und zu einzelgänger wie ich. sehen den anderen hinterher, vermissen sie die geselligkeit oder fühlen sie eher wie der verfasser dieses textes? sind sie etwa auch nur beobachter eines sonntages, der unendlich scheint.