Sonntag, 26. Februar 2012

sonntag sonnentag

ein sonniger tag im winter. draußen scheint die sonne, wärmt die , ruft, lädt ein mit einer schüchternen art.
ich habe frei, gehe spazieren. alleine. die küste ist voll mit familien, nirgendwo ein ruhiger platz. überall ist ein gerummel und getummel. ein mann schreit energisch am telefon, versucht seinem gegenüber vergebens etwas zu erklären und nimmt uns das letzte vogelgezwitscher. familien haben bereits ihre runden gedreht, ruhen sich in den straßencafés aus, lassen sich fotografieren, trinken und denken an ihr perfektes leben mit kindergeschrei und wohnungsraten. liebespaare, arm in arm, die verträumt die familen anschauen. freunde gehen
ab und zu einzelgänger wie ich. sehen den anderen hinterher, vermissen sie die geselligkeit oder fühlen sie eher wie der verfasser dieses textes? sind sie etwa auch nur beobachter eines sonntages, der unendlich scheint.